Praxisbezogene Veranstaltungen

ZeitThemaReferent(in) 
10:30Morgenimpuls
11:00rpi-virtuell - update für RelipädsDie Netzwelt zeigt verändertes Nutzungsverhalten, neue Angebotsformen und anspruchsvollere Bedarfe - rpi-virtuell hat sich dafür neu aufgestellt: News, Materialpool, Gruppen, Blogs und Kurse können sich sehen lassen. Das Team hinter der größten deutschsprachigen Plattform für Religionsunterricht und Gemeindepädagogik zeigt, was drin steckt und wie man sich das Angebot in der Alltagsarbeit religiöser Bildung zunutze machen kann.
Wichtig: mitmachen, vernetzen, wertvolle Beiträge für alle leisten...wir zeigen, wie´s geht!
Jörg Lohrer, Comenius-Institut Münster
Michael Beisel, Studienleiter Medienpädagogik, Religionspädagogisches
Institut Karlsruhe
Portrait Jörg Lohrer

Portrait Michael Beisel
12:00Lokal – Global – ZusammenLebenWie kann man handlungsorientiert das Thema "Weltweite soziale Gerechtigkeit" mit Schülerinnen und Schülern erarbeiten und ihnen ihre Selbstwirksamkeit erfahrbar machen?
Welche konkreten Unterrichts- und Projektvorschläge gibt es aus dem Bereich des "Globalen Lernens"?
Kurze Einführung in das Thema und der Zusammenhang mit dem neuen Bildungsplan Beispiele aus der Praxis aus beiden Diözesen
Manuel Barale, Institut für Religionspädagogik
Freiburg, Misereor Aachen
Michaela Weitzenberg, Bischöfliches
Ordinariat Diözese Rottenburg-Stuttgart,
Misereor Aachen
Portrait Manuel BaralePortrait Michaela Weitzenberg
14:00
Religionsunterricht mit geflüchteten
Menschen in der
berufl ichen Schule
Religionsunterricht in VABO und VABR Klassen hat die besondere Aufgabe, Religion, Kultur und Sprache zu vermitteln und zu reflektieren. Er kann den Raum bieten, Religion als jenes transzendente Element zu entdecken und zu erleben, das hilft, Fremdheit und Identitätsverlust zu überbrücken.

Wir bieten Erfahrungen und Materialien an, wie der Religionsunterricht Schüler unterschiedlichster Kulturen und Religionen zu religiöser Sprache verhelfen kann, ohne dabei den Spracherwerb aus den Augen zu verlieren.
Der Bericht über ein abteilungsübergreifendes Integrationsprojekt gibt ein Beispiel davon, wie besonders in beruflichen Schulen Brücken zu jungen Erwachsenen gebaut werden können. Es ermöglicht ihnen, Sprache im lebendigen Vollzug zu lernen.
Jörg Rinderknecht, Gottlieb-Daimler-Schule
Sindelfingen
Dr. Harald Becker, Religionspädagogisches
Institut Karlsruhe
Portrait Jörg Rinderknecht
Portrait Dr. Harald Becker
15:00Glauben wir alle an denselben Gott?Im Koran steht: "Und sagt: "Wir glauben an das, was (als Offenbarung) zu uns herabgesandt worden ist und zu euch herabgesandt worden ist; unser Gott und euer Gott ist Einer, und wir sind Ihm ergeben'." (29/46)
Auf der anderen Seite ist Trinität, bestehend aus Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist, im Christentum, eindeutig nicht mit dem Gottesbild im Islam "Allah" zu vereinbaren. In Sure 112 heißt es: " Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden, und niemand ist Ihm jemals gleich". Daher stellt sich zurecht die Frage "glauben wir an denselben Gott?" Wie versteht man diese Koranstellen im Islam und wie verhält sich Gottes Barmherzigkeit zu dessen Gerechtigkeit aus islamischer Sicht? Und Welches Gottesbild verbindet Islam und Christentum?
Dr. Mahmoud Abdallah und
Prof. em. Dr. Karl-Josef Kuschel
beide Universität Tübingen
Portrait Dr. Mahmoud Abdallah
16:00Religionen und Weltanschauungen
begegnen sich
Orthodoxer Religionsunterricht – ein Beitrag zu religiöser Sprachfähigkeit in einer religionspluralen Gesellschaft
Orthodoxie ist für viele in Deutschland ein eher „unbekanntes Christentum“, das oft mit Ikonen oder bärtigen Priestern in Verbindung gebracht wird. Jedoch bilden orthodoxe Christen hierzulande derzeit die drittgrößte christliche Konfession. In manchen Bundesländern gibt es sogar den orthodoxen Religionsunterricht. Zurzeit wird die Einführung des Faches „Orthodoxe Religionslehre“ in Baden-Württemberg vorbereitet. Gleichzeitig besuchen viele orthodoxe Kinder und Jugendliche den evangelischen oder katholischen Religionsunterricht. Welche Perspektiven lassen sich daraus für die konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht entwickeln? Welchen innovativen Wert bringt die Begegnung mit der Orthodoxie im Religionsunterricht? Über diese und andere Fragen wollen wir ins Gespräch kommen.Dr. Yauhenia Danilovich, Universität MünsterPortrait Dr. Yauhenia Danilovich
17:00Abendimpuls
ZeitThemaReferent(in) 
10:30 Morgenimpuls
11:00Teilhabe ermöglichen:
Religionsunterricht inklusiv –
so könnte es gehen
Das gemeinsame Lernen von jungen Menschen mit und ohne Behinderung ist politisch gewollt und
wird von der UN-Behindertenrechtskonvention als Menschenrecht eingefordert. Die Bildungspraxis ist jedoch mit Stolpersteinen übersät. Inklusion erweist sich nicht nur als bereichernd, sondern ist auch anstrengend und mancherorts kaum realisierbar. Klassische Dilemmata der Inklusion werden in der Präsentation anschaulich vor Augen geführt. Ermutigende Beispiele aus der religionspädagogischen Praxis zeigen, wie mit unauflöslichen Spannungen erfolgreich gelernt werden kann. Die Interessierten erhalten Hinweise, welche unterstützenden Vorkehrungen, didaktischen Zugänge, Beratungsangebote und Unterrichtsmaterialien für eine gelingende inklusive Bildung hilfreich sind.
Wolfhard Schweiker, Pädagogisch-
Theologisches Zentrum Stuttgart
Brigitte Muth-Detscher, Institut für
Religionspädagogik Freiburg
PD Dr. Wolfhard Schweiker

Portrait Brigitte Muth-Detscher
12:00ZusammenLeben gestalten:
Ein beispielhaftes Flüchtlingsprojekt
Seit mehr als 3 Jahren engagiert sich die AG Asyl am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Filderstadt für
Flüchtlinge. In einer Vielzahl an Projekten findet Begegnung auf Augenhöhe und praktische Hilfe statt. Die AG, die sich aus der SMV zum Thema Schule ohne Rassismus gründete, erhielt für ihr Engagement der Bürgerpreis in Berlin (Dezember 2014) und wurde im September 2015 zum Ehrenamtsfest beim Bundespräsidenten eingeladen. Neben vielen Einzelprojekten für und mit Flüchtlingen beteiligte sich die AG an einer Sendung des Kika zum Thema Flüchtlinge.
Die Schülerinnen und Schüler stellen ihr Projekt lebendig anhand von zwei Kurzfilmen (2 und 4 Minuten) und einer Bilderpräsentation vor. Im Anschluss stehen sie für Fragen zur Verfügung.
Die AG wird von zwei Lehrerinnen unterstützt: Über die Schulpastoral der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Beate Brielmaier) und über das Netzwerk Schule ohne Rassismus (Franziska Feuer).
Beate Brielmaier mit Schülerinnen
und Schülern des Dietrich-Bonhoe er-
Gymnasiums Filderstadt
Foto Willkommensplakat
14:00„Schau nicht weg, was dein Kind mit
Medien macht!“
Tablet, Smartphone und PC gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Mit allen Chancen und Grenzen. Soziale Netzwerke, Datenschutz, Cybermobbing, Teilen im Netz oder Virtual Reality sind nicht nur online ständiger Begleiter, sondern prägen auch offline das Leben der ´Digital Natives´. Eine relevante Medienkompetenz ist deshalb wichtig. Doch das lehren über und mit Medien erfordert besondere Kompetenzen, da viele Kinder selbstverständlicher mit Medien umgehen als Erwachsene.

Gerade deshalb: „Schau nicht weg, was dein Kind mit Medien macht, …

… denn Medienbildung ist Wertebildung.“ sagt Prof. Andreas Büsch. Im Talk auf dem roten Sofa erklärt er, warum.
Prof. Andreas Büsch, Clearingstelle
Medienkompetenz Deutsche Bischofskonferenz, Mainz
Portrait Prof. Andreas Büsch
15:00Aufgeklärt glauben?! – Wie geht das?Das Christentum hat in seiner Geschichte zahlreiche Kulturräume erreicht. Die christliche Theologie stand dabei immer vor der Aufgabe, das Evangelium im Begriffs- und Zeichensystem der jeweiligen Gesellschaft auszudrücken. Nur so konnte der christliche Glaube den Menschen Orientierung bieten, sie erleuchten und aufklären.
In der Aufklärungsperiode beanspruchte die Vernunft, besser aufklären zu können als das Christentum und setzte dessen Orientierungsfähigkeit Grenzen – angesichts der kirchlichen Vormachtstellung teilweise zu Recht. Heute ist die Vernunft auch über ihre eigenen Grenzen aufgeklärt. Es könnte in der Gegenwart aufgeklärter Glaube so gut wie vorher noch nie gedeihen.
Prof. Dr. Joachim Weinhardt,
Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Portrait Prof. Dr. Joachim Weinhardt
16:00Medienbildung im ReligionsunterrichtIn den neuen Bildungsplänen für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht finden sich zahlreiche Medienbildungsanlässe. Wir stellen Ihnen zwei Beispiele für die Sekundarstufe I und das Gymnasium vor.
Der Kurzfilm „Invention of Trust“, aus dem wir einen Sequenz zeigen, eignet sich hervorragend als Impuls zur Auseinandersetzung mit Fragen der digitalen Ethik aus den Bereichen „Welt und Verantwortung“ und „Mensch“.
Bei der Arbeit mit Emojis, den kleinen bunten Symbolen, lassen sich Texte, begleitet von einer intensiven Beschäftigung mit ihnen, in die Symbolsprache der digitalen Welt übersetzen. Ein Gewinn für viele Bereiche des Bildungsplans.
Margit Metzger, Pädagogisch-Theologisches
Zentrum Stuttgart
Jonas Müller, Institut für Religionspädagogik
Freiburg
Portrait Margit Metzger

Portrait Jonas Müller
17:00Abendimpuls
ZeitThemaReferent(in) 
10:30Morgenimpuls
11:00Neue Religionsbücher ökumenisch
gelesen
Für die Arbeit mit dem Baden-Württemberger Bildungsplan 2016 sind eine Reihe neuer Religionsbücher für die unterschiedlichen Schularten erschienen (bzw. werden für die weiteren Klassenstufen erscheinen). Wie gewohnt gibt es Bücher für evangelische Religionslehre und solche für katholische Religionslehre.
Gleichzeitig wurden die Rahmenbedingungen für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht verändert; sie erleichtern die Einführung dieses gemeinsam verantworteten Religionsunterrichts.
Die Referenten fragen, wie die bisher erschienen Bücher die jeweils andere Konfession darstellen, welche Rolle das Thema Ökumene spielt und inwieweit sie sich für im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht einsetzen lassen.
Ulrich Löffler, Religionspädagogisches Institut
Karlsruhe
Dr. Martin Spaeth, Geschäftsführer der
Schulbuchkommission Südwest der
Deutschen Bischofskonferenz
Portrait Ulrich Löffler

Portrait Dr. Martin Spaeth
12:00
Warum Religionsunterricht?Ob es Religionsunterricht an öffentlichen Schulen geben soll, wurde immer wieder kontrovers diskutiert. Der Religionsunterricht ist das einzige Unterrichtsfach, das im Grundgesetz verankert ist. Dabei geht es auch um das Recht des Kindes auf Religionsunterricht. In Deutschland werden bereits unterschiedliche Formen von Religionsunterricht an der öffentlichen Schule angeboten und zudem Religionsunterricht in den verschiedenen Konfessionen bzw. Bekenntnissen wie katholisch, evangelisch, jüdisch, islamisch und alevitisch.
Bei dieser Veranstaltung werden wir die Frage „Warum Religionsunterricht?“ von den Kindern und ihrer schulischen Situation aus bedenken. Welche pädagogisch begründbare Funktion hat aus dieser Perspektive ein bekenntnisgebundener evangelischer, katholischer oder islamischer Religionsunterricht? Dieser Blickwinkel gibt die Möglichkeit, auch über geeignete Inhalte und Methoden zu sprechen.
Prof. Dr. Reinhold Boschki
Prof. Dr. Friedrich Schweitzer
Dr. Fahimah Ulfat
alle Universität Tübingen
Portrait Prof. Dr. Reinhold Boschki

Portrait Prof. Dr. Friedrich Schweitzer

Portrait Dr. Fahimah Ulfat
14:00 - 14:45
Forum didacta aktuell, Halle 5 Stand 5D32
"ZusammenLeben gestalten - Pluralitätswert Religion?"Podiumsgäste:
Volker Schebesta MdL, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Oberkirchenrat Werner Baur, Evangelische
Landeskirche WürttembergOberkirchenrat Werner Baur, Evangelische
Landeskirche Württemberg
Prof. Dr. Magnus Striet,
Theologische Fakultät der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Moderation
Daniel Schneider, Theologe und freier Journalist
Portrait Daniel Schneider
14:00Wie sich Glaube bildetBildet sich Glaube? Entwickelt er sich – von selbst und gleichsam organisch? Gibt es so etwas wie eine Disposition zum Glauben, die sich nur entfalten muss? Und wenn ja, wo? Im Hirn, im Herz, im Handeln?
Oder bin ich selbst meines Glaubens Schmid und dafür verantwortlich, was daraus wird, verantwortlich für meinen Glauben und meine Zweifel?
Wird Glaube gebildet, durch äußere Einflüsse und Erziehung? Und falls ja, kann man sagen, was ihn fördert oder behindert?
Oder hängt Glaube mit Bildung zusammen und es kommt alles darauf an, was Religions-, Firm- und Konfirmandenunterricht leisten?
Viele Fragen – und natürlich auch ein paar Antworten und Impulse.
Prof. em. Dr. Peter Müller,
Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Portrait Prof. Dr. Peter Müller
15:00Vernetzter Religionsunterricht
mit open educational ressources
Bildungsstandards, Kompetenzen, Kerninhalte, vernetztes Lernen, Multikulturalismus, Identitätskrise:
Viele Begriffe schwirren durch die Luft, und manchmal weiß man nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Das religionspädagogische Portal der deutschen Bischöfe hat für den katholischen Religionsunterricht ein Online Unterrichtswerk entwickelt. Vielfalt und Auswahlmöglichkeiten werden verbunden mit einer klaren, an den gültigen Lehrplänen aller Bundesländer orientierten Struktur.

Religionsunterricht strebt an, dass die Schüler in Sachen Religion urteils- und gesprächsfähig werden. An verschiedenen Beispielen aus dem Religionsunterricht der Stufe 5 bis zum Abitur wird gezeigt, wie daran mit den Open Educational Ressources des Online Unterrichtswerkes gearbeitet werden kann.
Dr. Karl Vörckel, Religionspädagogische
Plattform rpp-katholisch.de, Bonn
Portrait Dr. Karl Vörckel
16:00Verschiedenheit achten:
Heterogenität im Religionsunterricht
Anhand von ausgewählten Unterrichtsbeispielen zeigen wir wie Kinder und Jugendliche individuelle Zugänge zum jeweiligen Unterrichtsgegenstand finden können und auf diese Weise mit ihrem Können, Wissen und Wollen (Leistungsvermögen und Leistungsbereitschaft) ernstgenommen werden.

In den Freiräumen, die die vorgestellten Lernarrangements bieten, können die Lehrkräfte die Kinder und Jugendlichen in ihrer Individualität (an-)erkennen und die individuellen Lernprozesse begleiten und wirksam fördern.

Über die vorgestellten Beispiel und mögliche Qualitätsmerkmale für den Umgang mit Heterogenität möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen.
Angelika Hittinger, Fachberaterin Staatliches
Schulamt Tübingen
Thomas Schmitz, Schuldekan Diözese
Rottenburg-Stuttgart
Portrait Angelika Hittinger

Portrait Thomas Schmitz
17:00Abendimpuls
ZeitThemaReferent(in) 
10:30Morgenimpuls
11:00Kinder stärken –
Resilienz in der Kita und Grundschule
- Begrüßung und Einstieg in das Thema
- Konzeptionen von Resilienz in Kindertageseinrichtungen und Schulen
- Widerfahrnisse des Lebens – allg. und religiöse Schutzfaktoren
- Praxisbeispiele für die Arbeit mit Kindern in Kindertagesstätten und Schulen
- Resilienz für PädagogInnen
- performatives Element für den gemeinsamen Abschluss
Christine Fehrenbach, Dipl. Theol. M.A.
Dekanatsjugendreferentin, Katholisches Jugendbüro
Dekanat Hegau
Dr. Heinz-Günther Kübler,
Religionspädagogisches Institut Karlsruhe
Portrait Christina FehrenbachPortrait Dr. Heinz-Günter Kübler
12:00
Ökumenisch unterwegs –
Schulseelsorge und Schulpastoral
an beruflichen Schulen
Impuls: Weltfunk - Ausschnitte aus einer Radioaufzeichnung bei Donau free fm, Ulm: Interviews mit
beteiligten Auszubildenden. Thema: FAIR.handeln-Tag im Einzelhandel. Informationen über Ziele, Konzept, Kontaktaufnahme mit möglichen Kooperationspartnern... Anhand dieses Projekt kann exemplarisch aufgezeigt werden, wie ökumenische Schulseelsorge/Schulpastoral an einer Kaufmännischen Schule gelingen kann.
Ursel Rapp und Kathrin Stickel,
Friedrich-List-Schule Ulm
Religiöse
Portrait Ursula Rapp

Portrait Katrin Stickel
14:00ZusammenLeben gestalten – inklusive
Impulse aus kirchlichen Schulen
"Zusammenleben gestalten - inklusive Impulse aus den kirchlichen Schulen: Dem Gedanken der Inklusion wird sich in dem Impuls von zwei Seiten angenähert: einmal aus Sicht einer Sonderschule, die sich für Inklusion geöffnet hat. Andererseits aus Sicht einer allgemeinbildenden Schule, die seit ihrer Gründung im pädagogischen Profil die Inklusion verankert hat. Wie verändert sich die Rolle der Sonderschullehrkräfte durch die Inklusion? Was bedeutet ein inklusiver Ansatz für die Schülerinnen und Schüler? Gibt es auch Grenzen einer inklusiven Pädagogik? Mit diesen Themen möchten wir beleuchten, wie an den kirchlichen Schulen Vielfalt gelebt wird, gemäß dem Thema der diesjährigen didacta "Zusammenleben gestalten - Verschiedenheit achten. Teilhabe ermöglichen. Hoffnung leben"Artur Hegenauer, Leiter der Vinzenz-von-Paul-Schule, SBBZ
Manuel Maichel, Lehrer am SBBZ und Inklusionslehrer
15:00Vielfalt achten: Multireligiöse Feiern an
Schulen
Der Wunsch, dass alle am Schulleben Beteiligten sich an religiösen Feiern aktiv an der Gestaltung beteiligen können, wird immer häufiger geäußert. Doch wie können Menschen in der Schule ihr Leben und ihren Glauben miteinander feiern? Welche Möglichkeiten gibt es, multireligiöse Feiern so zu gestalten, dass die Mitfeiernden ihren Glauben praktizieren und den von anderen miterleben können? Vorgestellt werden vier Modelle, die zeigen, was zu beachten ist, damit ein respektvolles religiöses Miteinander Feiern möglich wird.Kirchenrätin Carmen Rivuzumwami,
Oberkirchenrat Stuttgart
Dr. Beate Thalheimer, Bischöfliches
Ordinariat Diözese Rottenburg-Stuttgart
Portrait Carmen Rivuzumwami

16:00Hoffnung (er)leben: Wie geht Frieden?Zwei Personen nehmen Stellung: Hoffnung und Frieden im Spannungsfeld von Konflikt, ja Krieg. Wie kann in solchen Extremsituationen Hoffnung gelebt und erlebt werden? Wie kann Friede - vor und im Konflikt - erhalten, gestaltet und wiederhergestellt werden? Zwei Personen mit Erfahrung in Theorie und Praxis nehmen Stellung.

Uli Jäger leitet das Programm der Berghof Foundation zu Friedenspädagogik und Globalem Lernen. Als erfahrener Moderator von Workshops, sowohl in Deutschland als auch im Ausland, hat er stets die internationale Ausrichtung der Tübinger Friedenspädagogik gefördert. Er ist verantwortlich für den pädagogischen Teil des internationalen Projekts Peace Counts on Tour und für Projekte in Jordanien und Iran. Uli Jäger hat einen Magisterabschluss in Politischen Wissenschaften, Soziologie und Erziehungswissenschaften von der Universität Tübingen.

Johannes Neudeck arbeitet seit September 2016 als Referent für Friedenspädagogik am Pädagogisch-Theologischen Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Stuttgart-Birkach. Von 2010 bis 2016 arbeitet der Theologe als Friedens- und Versöhnungsbeauftragter der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Johannes Neudeck lebte und arbeitete von 1993 bis 2004 in Kroatien und Bosnien-Herzegowina, bis heute ist er in zahlreichen Projekten für Flüchtlinge uind Bildungsarbeit auf dem Balkan engagiert.
Ulrich Jäger, Berghof Foundation
Tübingen
Johannes Neudeck, Pädagogisch-
Theologisches Zentrum Stuttgart
Portrait Uli Jäger

Portrait Johannes Neudeck
17:00Abendimpuls
ZeitThemaReferent(in) 
10:30Morgenimpuls
11:00Glauben zusammen leben –
Christliche Rituale in Familie und Schule
Lieber Gott, segne flott!
So lautet ein Tischgebet, wenn es mal schnell gehen muss. Viele haben ihre ganz eigenen Rituale entwickelt. Rituale sind dabei weit mehr als Gewohnheiten, denn sie sprechen den Menschen auf einer tief emotionalen Ebene an. Sie strukturieren den Tag und das Jahr, sie vermitteln Werte, stiften Gemeinschaft, geben Sicherheit und haben oft etwas Tröstliches und Beschützendes. Rituale helfen, den Alltag und das Leben in Familie und Schule zu gestalten. Rituale tun Kindern, aber auch Erwachsenen einfach gut. Rituale und Gesten mit religiösem Hintergrund stellen einen wunderbaren Weg dar, um eine bewusste Verbindung zu Gott zu schaffen.
Martina Liebendörfer, Evangelische Frauen
in Württemberg, Stuttgart
Bettina Tebben, Carl-Joseph-Leiprecht-
Schule Rottenburg
Portrait Martina Liebendörfer

Portrait Bettina Tebben
12:00Religiöse Bildung in der Kita – Erzieherinnen
und Theologen miteinander im Gespräch
Vielfalt drückt sich in Kitas und deren Umfeld z.B. in religiöser und kultureller Vielfalt aus. Kinder brauchen von Anfang an Orientierung in diesen Bereichen. Die Kita Alban-Stolz und das Institut für Religionspädagogik (beide in Freiburg) haben auf der Grundlage des Bildungs- und Entwicklungsfeldes „Sinn, Werte und Religion“ aus dem Bildungsplan von Baden-Württemberg ein Jahresprojekt für die Kita entwickelt, um Gemeinsames und Unterschiedliches unter den Generationen, den Kulturen, den Religionen und der der Verschiedenheit von Menschen zu entdecken. Das ganze Erzieherinnenteam, die Kinder und auch die Eltern waren in die einzelnen Aktionen einbezogen. Es ging um Raumgestaltung und die Auswahl von Spielsachen, die Vielfalt sichtbar machen. Kinder und Erwachsene haben sich in unterschiedlichen Projekten kreativ mit Vielfalt beschäftigt. Das Jahresprojekt wurde mit dem deutschlandweit ausgeschriebenen Preis „Leuchtturmprojekte interreligiöser Elternbildung in Kitas“ ausgezeichnet. Die Kita-Leitung und die Referentin für Elementarpädagogik stellen das Projekt (auch mit Fotos) vor.Gabriele Dieterle, Leiterin der Kita Alban-Stolz Freiburg
Karin Bauer, Leiterin des Kinder- und Familienzentrums
Martinskirche Stuttgart-Nord
Andreas Lorenz, Pädagogisch-Theologisches Zentrum
Stuttgart
Heike Helmchen-Menke, Institut für Religionspädagogik
Freiburg
Portrait Dieterle, Bauer, Lorenz, Helmchen-Menke
14:00Leuchtturmprojekt inklusiven, interkulturellen
und interreligiösen Lernens
Religiöse Bildung im Sinne des Orientierungsplans für Bildungund Erziehung bietet für Kinder
Unterstützung, damit sie in der Welt der Religion und Religionen Orientierung finden. In der religiösen Bildung begleiten und befähigen Erzieherinnen und Erzieher Kinder, damit diese Antworten auf ihre existentiellen, religiösen und philosophischen Fragen entwickeln und weiterentwickeln können.
Gabriele Dieterle, Leiterin der Kita
Alban-Stolz Freiburg
Heike Helmchen-Menke, Institut für
Religionspädagogik Freiburg
Portrait Gabriele Dieterle

Portrait Heike Helmchen-Menke
15:00Hoffnung leben: Wenn Kinder fragenKinder fragen nach Ursprung, Ziel und Sinn des Lebens. Wie kann man auf diese Frage verantwortlich antworten? Welche Antworten helfen weiter? Was können wir vom christlichen Glauben her verantwortlich sagen?
Im Gesprächsgang werden wir diesen Fragen nachgehen.
Dr. Uwe Hauser, Direktor des
Religionspädagogischen Instituts Karlsruhe
Portrait Dr. Uwe Hauser
16:00Biblische Geschichten für alleÜberraschungsgast
17:00Abendimpuls

Kurzfristige Programmänderungen nach Drucklegung des Flyers sind rot markiert.

Einen Flyer mit der gesamten Programmübersicht finden Sie hier>>